Frauenhaus Konstanz

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Jahresbericht 2019/20



Flyer "Nebenan knallt´s"



Frauenhaus Konstanz

Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder


Im Frauenhaus Konstanz finden körperlich oder seelisch misshandelte oder bedrohte Frauen und ihre Kinder Schutz, Unterstützung und Beratung. Das Frauenhaus Konstanz bietet Schutz für etwa zehn Personen. Die Einrichtung gibt es seit 1994.

Zögern Sie nicht! Rufen Sie uns an. Wir informieren und beraten Sie gerne!
Tel: 07531/15728

Unsere Bürozeiten finden Sie oben auf der Seite.

Die Mitarbeiterinnen des Frauenhaus Konstanz unterliegen der Schweigepflicht. Sie geben keine Auskunft über Frauen und Kinder an Dritte weiter.

Zum Schutz vor weiterer Verfolgung ist die Adresse des Frauenhauses anonym.

Zum Frauenhaus-Flyer geht es hier
Zur Info: der Flyer ist doppelseitig und wird zweifach gefaltet


Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Tel: 08000116016
Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Tel: 08000116016
Mit dem bundesweiten Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" wurde im März 2013 erstmals ein bundesweites und rund um die Uhr erreichbares Hilfeangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, geschaffen. Das Angebot richtet sich ebenfalls an Menschen aus ihrem sozialen Umfeld sowie an Personen, die beruflich oder ehrenamtlich gewaltbetroffene Frauen beraten und unterstützen. Qualifizierte Beraterinnen bieten kompetente Erstberatung an und weisen die Betroffenen zur weiteren Betreuung auf Unterstützungseinrichtungen vor Ort hin.
Zum Link der Internetseite des Hilfetelefons geht es hier:
https://www.hilfetelefon.de/de/startseite



Sonstiges

Keine Beschränkung für Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt
Pressemitteilung des AWO Bundesverbands vom 24.11.2021:
Am Dienstag gab das Bundeskriminalamt bekannt, dass 2020 139 Frauen von ihren derzeitigen oder ehemaligen Partnern getötet worden sind. Die Zahl der Fälle von Partnerschaftsgewalt, in denen die Polizei involviert war, stieg zudem um 4,9 Prozent. Angesichts dieses Anstieges und des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen m 25. November kritisiert die Arbeiterwohlfahrt die Tendenz, Frauenhausaufenthalte pauschal zeitlich zu begrenzen. Die Aufnahme für Frauen in Frauenhäusern wird seit Jahren durch Kostenerstattungsstreitigkeiten zwischen Kommunen erschwert. Dies steht der jeweils individuell fachlichen Bewertung der Gefährdungs- und Krisensituation und der psycho-sozialen Gewaltschutzarbeit durch die Fachkräfte in den Frauenhäusern entgegen. Dazu erklärt Selvi Naidu, Mitglied des AWO Bundesvorstandes:
„Jede gewaltbetroffene Frau muss zu jeder Zeit die Möglichkeit haben, die häusliche Gewaltsituation zu verlassen und Schutz und Hilfe zu erhalten. Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen, sich dafür einzusetzen, dass fachliche Gebotenheit das Maß ist und keine willkürlich festgesetzte Zeitvorgabe für den sicheren und notwendigen Aufenthalt in einem Frauenhaus. Am Gewaltschutz zu sparen ist das falsche Signal.“
Gewalt gegen Frauen durch Partner oder Ex-Partner zwingt jedes Jahr mehrere tausend Frauen dazu, aus der eigenen Wohnung zu flüchten. Oftmals ist die Aufnahme in einer Schutzeinrichtung wie einem Frauenhaus die einzig sichere Möglichkeit, um sich und die eigenen Kinder vor weiterer körperlicher und psychischer Gewalt zu schützen. Seit Jahren gibt es immer wieder die Situation in Frauenhäusern, dass umfangreiche Begründungen von Kostenträgern für die längere Verweildauer einer Frau verlangt werden. Immer wieder kommt es dazu, dass Kostenerstattungen über kommunale bzw. Landesgrenze hinweg abgelehnt werden, wenn die gewaltbetroffene Frau Schutz und Hilfe in einer anderen Kommune bzw. einem anderen Bundesland erhält als ihn ihrer Herkunftskommune bzw. dem Herkunftsbundesland. Dabei ist gerade der räumliche Abstand zumeist die einzige Möglichkeit, um dem Gewalttäter zu entkommen.
„Die Gewaltschutzarbeit für Frauen muss endlich als Pflichtaufgabe verankert werden. Frauenhäuser und Schutzwohnungen, Fachberatungsstellen, Notrufe und Interventionsstellen sind keine Sparbereiche“, so Naidu, „Im Gegenteil: Es müssen endlich ausreichend Schutzplätze und überall erreichbare Beratungsangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche gemäß der Istanbulkonvention etabliert werden. Frauen brauchen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe.“
Darüber hinaus fordert die AWO eine bundeseinheitliche Finanzierungsregelung für Frauenhäuser und Fachberatungsstellen. Diskussionen über Erstattungen von erbrachten Leistungen in Frauenhäusern zwischen verschiedenen Kommunen und Bundesländern sollten endlich der Vergangenheit angehören. Sie dürfen nicht länger zu Lasten der gewaltbetroffenen Frauen gehen.
Die Original-Pressemitteilung kann unter diesem Link abgerufen werden:
https://www.awo.org/keine-beschraenkung-fuer-schutz-und-hilfe-bei-haeuslicher-gewalt


Benefizveranstaltung für das Frauenhaus
(Meldung vom 25.10.2021)
Am 19.10.2021 fand im Theater Konstanz eine Benefizveranstaltung, die von dem Soroptimist International Deutschland Club Konstanz ausgerichtet wurde, statt. Aufgeführt wurde das Theaterstück „All das schöne“ in der Werkstatt. Das Theaterstück wurde für das Projekt Stabil veranstaltet, um die gewonnen Spenden und Einnahmen für das Projekt zu spenden. Die kompletten Einnahmen der Tickets, als auch die der Getränke fließen in das Projekt „Stabil“ mit ein.
Der Soroptimist International Club Konstanz unterstützt seit vielen Jahren unser Frauenhaus, seit 2019 im Besonderen das Projekt „Stabil“.
Die großzügigen Spenden und die positiven Resonanzen des bisherigen Verlaufs ermöglichten es uns, den Förderantrag für das Projekt bis zum Jahr 2023 zu verlängern.
Wir bedanken uns recht herzlich für die großartige Unterstützung der Soroptimistinnen des Clubs Konstanz, die es überhaupt ermöglicht haben, das Projekt „Stabil“ ins Leben zu rufen.
Wir freuen uns weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den Soroptimistinnen.


Über die Landesgrenze hinaus: Ausstellung des Frauenhauses Konstanz nun in Hessen zu sehen
 
(Meldung vom 14.10.2021)

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des AWO Frauenhaus Schwalm-Eder im Homberg,
wurde auf dem dortigen Marktplatz die Ausstellung ,,Wenn ich groß bin, schlage ich zurück" gezeigt, die im kunsttherapeutischen Angebot des AWO Frauenhauses Konstanz für Kindern von vier bis dreizehn Jahren entstanden ist. 
Es sind klare Aussagen, die da in den Vitrinen der ehemaligen Parfümerie Thiele zu lesen sind - und die deutlich machen, dass Gewalt für viele Mädchen und Jungen zu ihrem Leben gehört. Das weiß man, wenn man Sätze liest wie „Den Papa male ich nicht, weil der nicht nett ist. Er hat mich geschlagen. Obwohl ich nett war."
Das Kopfkino startet, sobald man die Worte begriffen hat. Und eigentlich will man gar nicht wissen, was da passiert sein muss, bevor ein Kind sein Bild mit den Worten übersetzt: ,,Ich durfte mit dem Polizeiauto fahren. Ich mag die Polizei." Doch Verdrängen ist keine Lösung, denn jede vierte Frau im Land ist von Gewalt betroffen. Das Thema häusliche Gewalt darf damit auf keinen Fall in der Tabu-Ecke ein hässliches Eigenleben entwickeln. Und genau das verhindert die Ausstellung, sie zerrt das Thema mitten in den öffentlichen Raum, mitten auf den Marktplatz.

Belegschaft der Firma DIETENMEIER UND HARSCH spendet an das Frauenhaus Konstanz
(Meldung vom 01.02.2021)
Die Belegschaft der Konstanzer Firma Dietenmeier + Harsch spendete von einer Sammlung auf Ihrer digitalen Weihnachtsfeier 2020 einen  Betrag von  620,--€ an das Frauenhaus Konstanz. Wir freuen uns sehr darüber! Um auch einen aktiven Beitrag zu leisten zur Eindämmung der Pandemie durch Kontaktbeschränkung in der aktuell angespannten Lage, wurde von beiden Seiten auf eine persönliche Spendenübergabe verzichtet. Dies wird  aber sicher und sehr gerne nachgeholt, sobald sich die angespannte Situation erholt hat.
Wir freuen uns sehr und danken der Belegschaft der Firma Dietenmeier Harsch sehr herzlich.



Nikolausüberraschung durch den LEO Club Konstanz
(Meldung vom 18.01.2021)
Der LEO Club Konstanz überreichte einer Mitarbeiterin des Frauenhauses am 05. Dezember liebevoll gefüllte Nikolaussäckchen  als Überraschung für die Kinder im Frauen- und Kinderschutzhaus Konstanz. Am Nikolausabend wurden diese Säckchen in einer kleinen Feierstunde verteilt. Nachdem die Mitarbeiterinnen diese vor die Zimmertüren gelegt hatten, traf traf man sich in der Dämmerstunde und bei Kerzenschein im weihnachtlich geschmückten Treppenhaus mit viel Abstand unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Es war ein schönes Treffen


Soroptimist International Club Konstanz übergibt persönliche Weihnachtsgeschenke
(Meldung vom 22.12.2020) Der Soroptimist International Club Konstanz spendete in diesem Jahr sehr persönliche Geschenke für die Bewohnerinnen des Frauenhaus Konstanz und ihre Kinder. Für alle Bewohner*innen war dies eine große Freude. In einer kleinen hygienegerechten Feier mit viel Abstand und in kleinen Gruppen konnte auch in diesem Jahr trotz Einschränkungen ein wenig der Zauber des Weihnachtsfestes überspringen. Mit fröhlichen Kindern und überraschten Müttern hatten wir so eine kurze aber sehr schöne Zeit.
Die Spende wird von Frau Matschulat vom Soroptimist International Club Konstanz (li) an eine Mitarbeiterin des Frauenhaus Konstanz (re) übergeben. Wir danken dem Soroptimist International Club Konstanz für diese schöne Spende.



Frauenhaus erhält Spende vom
Inner Wheel Club Konstanz Kreuzlingen (Meldung vom 18.06.2020)
Der Inner Wheel Club Konstanz Kreuzlingen spendete dem Frauen – und Kinderschutzhaus Konstanz (AWO Kreisverband Konstanz e.V.) 2.500,--€.
Die Spende wurde von Frau Guntlisbergen (Bild Mitte) und Frau Götz-Kossmann (rechts auf dem Bild) einer Frauenhausmitarbeiterin überreicht.
Die Spende fließt in Bereiche des Frauenhauses, die nur über Spenden finanziert werden können.
Das Frauenhaus finanziert zum Beispiel die Kunsttherapie für Kinder ausschließlich aus Spenden.
Wir danken unseren Spenderinnen des Inner Wheel Club Konstanz Kreuzlingen!




Leo Club Konstanz Bodensee spendet an das AWO Frauenhaus (Meldung vom 29.05.2020)
Stille Verlierer – Wer benötigt die dringendste Hilfe in dieser schwierigen Corona Zeit?
Diese Frage hat sich der Leo Club Konstanz Bodensee gestellt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass schutzsuchende Frauen und ihre Kinder die stillen Verlierer der Krise sind. Der Leo Club hat beschlossen, genau diesen Kindern und Frauen zu helfen. Schnell wurde klar, dass ein hohes Bedürfnis besteht und Hilfe gebraucht wird! Mit einem eingerichteten Spendenkonto hat der Leo Club Sachspenden in Form von Malsachen, Puzzeln, Spielsachen, DM- und Kaufland-Gutscheine erworben. Bei einem kleinen Treffen wurden die Spenden an eine Mitarbeiterin des Frauenhauses übergeben und an die Frauen weitergereicht. So konnten notwendige Lebensmittel erworben und die gemeinsame Zeit durch Spielzeug erleichtert werden. Der Leo Club ist sehr glücklich über die tolle Zusammenarbeit und den Kindern und Frauen ein Lächeln schenken zu können und in solchen schwierigen Zeiten Teil der Gemeinschaft zu sein.


Zuhause nicht sicher? – Bundesfrauenministerin Giffey startet bundesweite Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt
(Meldung vom 30.04.2020)
Rund 26.000 Märkte informieren über Hilfsangebote im Rahmen der Initiative „Stärker als Gewalt“

Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld gerade jetzt auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und aufgezeigt bekommen, wo sie Hilfsangebote finden und was sie gegen Gewaltsituationen tun können.

Aus diesem Grund startet Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey heute die bundesweite Aktion „Zuhause nicht sicher?“: Gemeinsam mit Deutschlands großen Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Real und Rewe will die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfrauenministeriums Menschen unterstützen, die in der aktuellen Corona-Situation von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die Betroffenen helfen wollen. Bundesweit werden in etwa 26.000 Supermärkten Plakate im Kassenbereich, an den Ein- und Ausgängen und an den Schwarzen Brettern aufgehängt, die über die Initiative und Hilfsangebote informieren. Auch auf der Rückseite vieler Kassenzettel finden sich Informationen über „Stärker als Gewalt“.

Weitere Informationen gibt es unter diesem Link: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/zuhause-nicht-sicher----bundesfrauenministerin-giffey-startet-bundesweite-kooperation-mit-supermaerkten-gegen-haeusliche-gewalt/155170


Aktionen zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Fra
uen
(Meldung vom 22.11.2019)
Anbei finden Sie eine Übersicht mit Veranstaltungen aus Konstanz:


O
NE BILLION RISING – Tanzen gegen Gewalt an Frauen. Eine weltweite Aktion : Tanzen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
In diesem Jahr am 16.02.2019 um 12 Uhr auf der Marktstätte in Konstanz.

AWO Frauenhaus zeigt Ausstellung bei Museumsnacht (Meldung vom 09.08.2019)
Das AWO Frauen- und Kinderschutzhaus Konstanz beteiligt sich dieses Jahr an der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen am 14.09.2019 mit einer Ausstellung.
Unter dem Motto „Wenn ich groß bin, schlag ich zurück“ werden Geschichten und Bilder aus dem kunsttherapeutischen Angebot des Frauenhauses von Kindern im Alter von vier bis 13 Jahren im Singener Rathaus vorgestellt. Auch wenn Kinder im Frauenhaus mitunter nicht selbst Ziel häuslicher Gewalt waren, bleibt das Miterleben der Gewalt für die Kinder nie ohne Auswirkungen. Seit 2008 nehmen Kinder des Frauen- und Kinderschutzhauses Konstanz deshalb einmal pro Woche an einer Kunsttherapie teil. Anlässlich des 10. Jubiläums des von Spenderinnen und Spendern finanzierten Angebots, wurde diese Ausstellung erarbeitet.
Gabriele Mahl (AWO Frauenhaus) und Reinhard Zedler (AWO-Geschäftsführer) geben anlässlich der Museumsnacht am 14.09.2019 um 18.30 Uhr eine Einführung in die Ausstellung im Ratssaal des Singener Rathauses im Hohgarten 2. 
Im Anschluss kann die Ausstellung vom 16.09.2019 bis 20.09.2019 zu den Öffnungszeiten des Rathauses weiterhin besichtigt werden.
Weitere Informationen unter: www.frauenhaus.awo-konstanz.de oder www.museumsnacht-hegau-schaffhausen.com


"Manche Menschen denken, hier steigt nachts um 12 dunkler Rauch aus dem Schornstein"
(Meldung vom 29.11.2018)

Über Frauenhäuser kursieren fast so viele falsche Informationen wie über häusliche Gewalt. Wir haben deshalb mit einer gesprochen, die es wissen muss: Die Gestalttherapeutin und Diplom-Sozialarbeiterin Ute Klasen arbeitet seit 22 Jahren im Frauen- und Kinderschutzhaus der AWO Konstanz. Sie erzählt davon, wie die Gewalt in Partnerschaften zunimmt - und wie Frauenhäuser den Betroffenen in ein gewaltfreies Leben helfen. Mehr in diesem interessanten Blog vom AWO Bundesverband.


"Wenn ich groß bin, schlag´ ich zurück" - Eine Kunstausstellung regt zum Nachdenken an (Meldung vom 16.11.2018)
Die Kunstausstellung des Frauen- und Kinderschutzhauses in Konstanz hinterließ Eindruck bei Besuchern und Organisatoren.
Das Frauen- und Kinderschutzhaus der AWO in Konstanz organisierte vom 16. bis zum 27. Oktober eine berührende Kunstausstellung mit dem Titel „Wenn ich groß bin, schlag´ ich zurück“ im Bürgersaal. Ausgestellt wurden gemalte Bilder und gebastelte Modelle, die im kunsttherapeutischen Angebot der Einrichtung von Kindern von vier bis dreizehn Jahren entstanden sind. Seit 2008 nehmen Kinder des Frauen- und Kinderschutzhauses wöchentlich an einer Kunsttherapie im Atelier von Susanne Rodler teil. „Die Kinder haben das Bedürfnis, mit dem, was sie erleben und träumen, gesehen zu werden“, sagt die Kunsttherapeutin. „In der Kunst können sie sich selbst als Schöpfer erleben und sind somit nicht ohnmächtig einer Krise ausgesetzt.“ Es ginge hierbei nicht um Bewertung, sondern um Ausdruck. Dies baut das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit der Kinder auf.
Für die Ausstellungskonzeption und Gestaltung war Gabriele Mahl-Kühnen gemeinsam mit Designerin Lejla Mundjehasic zuständig. „Zuerst sah ich die Kunstwerke und danach die Aussagen der Kinder zu ihrem Werk“, erzählt Mundjehasic. „Die Aussagen waren für mich viel eindrucksvoller und sollten bei der Ausstellung somit im Vordergrund stehen.“ Mit stimmigen Farben erwartet man auf den ersten Blick nicht die düsteren Äußerungen, die aus den Mündern von Kleinkindern stammen. Die Besucher blickten auf große Tafeln mit grell-farbigen Zitaten wie „Den Papa male ich nicht“, oder „Obwohl ich nett war“. Die Betroffenheit und Nachdenklichkeit war ihnen ins Gesicht geschrieben. „Es ist erschütternd, dass diese Kinder nicht wie andere in ihrem Alter darüber nachdenken, was sie mal werden wollen oder Ähnliches“, erklärt Gabriele Mahl-Kühnen. „Stattdessen richtet sich ihr kindlicher Fokus tatsächlich auf das Überleben.“
Jens Bodamer, Vorsitzender des AWO Ortsvereins Konstanz, betont die gesellschaftliche Relevanz der Ausstellung: „Häusliche Gewalt ist ein Thema, das nicht vor der Wohnungstüre aufhören darf“.  Die Ausstellung sollte jedoch nicht nur auf das ernste Thema der häuslichen Gewalt und Flucht aufmerksam machen, sondern auch einen Dank an alle Spender für die Einrichtung symbolisieren. „Die Kunsttherapie wird ausschließlich durch Spenden finanziert“, sagt Gabriele Mahl-Kühnen. „Mit über 30.000 Euro konnten wir 120 Kindern diese Hilfe anbieten.“


Geschichten und Bilder aus dem Frauenhaus Konstanz
(Meldung vom 10.09.2018)

Unter dem Motto "Wenn ich groß bin, schlag ich zurück" findet vom 16. - 27. Oktober 2018 im Bürgersaal Konstanz eine Ausstellung statt mit Geschichten und Bildern, die im kunsttherapeutischen Angebot des
Frauen- und Kinderschutzhauses Konstanz von Kindern im Alter von 4 – 13 Jahren entstanden sind. Seit 2008 nehmen Kinder des Frauen- und Kinderschtzhauses einmal pro Woche an einer Kunsttherapie teil. Anlässlich des 10. Jubiläums des von unseren Spender*innen finanzierten Angebots, möchten wir Sie herzlich zu dieser Ausstellung einladen. Die Ausstellung ist für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 10 Jahren konzipiert. Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.



Kolpingfamilie Konstanz spendet an Frauenhaus
(Meldung vom 06.04.2018)
Mit großem Dank haben wir von der Kolpingfamilie eine Spende über 3290 Euro entgegengenommen. Die Kinder in unserem Haus freuen sich über die Fortführung von Kunsttherapie und Sportprojekt. Die Spende stammt aus dem Erlös des Konradimarktes sowie einer Einzelspende von Pfarrer Rainer Schießler. 

Istanbul-Konvention in Kraft (Meldung vom 05.02.2018)
Am 01.02.2018 tritt in Deutschland die Istanbul-Konvention in Kraft. Damit ist Deutschland auf allen staatlichen Ebenen verpflichtet, alles dafür zu tun, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, Betroffenen Schutz und Unterstützung zu bieten und Gewalt zu verhindern.




AWO Frauenhaus erhält 12.000 Euro von Karstadt (Meldung vom 31.03.2017)
Im Rahmen der Aktion "Mama ist die Beste" erhielt das AWO Frauenhaus in Konstanz von Karstadt Singen zum  Jahresende  2016  eine  Spende  in  Höhe  von 12.005,94 Euro. Der Betrag kam zu Stande, in dem Karstadt Singen für jeden generierten Verkaufsbon vom 01.01.2016 bis 19.12.2016 je 0,01 Euro spendete. Außerdem konnten Spendenboxen des Frauenhauses an den Kassen platziert werden. Am Ende der Aktion im Dezember wurde der Betrag von Karstadt verdoppelt.


Gospelbridge übergibt Spende an Frauenhaus (Meldung vom 16.01.2017)
Quelle: Südkurier Konstanz am 12.01.2017




Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und BKA-Präsident Holger Münch stellen Kriminalstatistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften vor
(Meldung vom 24.11.2016)

Am 22.11.2016 haben Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch zum ersten Mal Zahlen vorgestellt, die einen Einblick darüber bieten, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei bekannt wird.
Im Jahr 2015 seien demnach durch ihre Partner oder Ex-Partner insgesamt 127.457 Personen Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking geworden, davon knapp 82% Frauen. Bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung in Partnerschaften seien die Opfer zu fast 100% weiblich, bei Stalking und Bedrohung in der Partnerschaft seien es fast 90%.
Die vollständige Pressemitteilung können Sie unter folgendem Link abrufen:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/wenn-das-eigene-zuhause-nicht-sicher-ist---gewalt-in-paarbeziehungen/112658


Spenden zu Gunsten des AWO Frauenhauses
(Meldung vom 22.09.2016)
 dm-Märkte in Konstanz erradeln für soziale Organisationen in Konstanz Kilometer und damit bares Geld. Unter anderem auch für das AWO Frauen- und Kinderschutzhaus Konstanz. Wer sich also in der letzten Septemberwoche gerne während seiner Einkaufsrunden sportlich betätigen möchte und dabei noch etwas Gutes tut, erradelt bares Geld. Wir wünschen der Aktion viel Erfolg und viele aktive Radler




Bastelaktion für Ostern
(Meldung vom 18.03.2016)

Gemeinsam mit den Kindern, die im Moment im Frauenhaus wohnen, basteln wir Osterschmuck für unser Haus.



Weltfrauentag 2016
(Meldung vom 11.03.2016)

Hier finden Sie einige Fotos vom Weltfrauentag 2016:

 

Aktionstag „ Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte“ (Meldung vom 25.11.2015)
Am 21.11.15 veranstalteten Frauen helfen Frauen Konstanz in Kooperation mit dem Frauen- und Kinderschutzhaus Konstanz, unter der Schirmherrschaft von Sandra Gräfin Bernadotte, einen Aktionstag „Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte“.
Unterstützt wurde die Aktion von: Bäckerinnung Schwarzwald-Bodensee, Polizeipräsidium Konstanz, Ingun, Reginbrot, Sparkasse Bodensee, Käthe-Klemm-Stiftung, Landkreis Konstanz und Zonta International.
Die von den Konstanzer Bäckern gebackenen Klausenmänner wurde gegen eine Spende von 1,00 € auf der Marktstätte verteilt. Der Erlös kam dem Verein Frauen helfen Frauen in Not zu.
Jede vierte Frau in Deutschland im Alter zwischen 16 und 85 Jahren hat eine Form der körperlichen und/oder sexuellen Gewalt durch einen Beziehungspartner erlebt.
Aktionstage wie diese sind notwendig, um auf Gewalt gegen Frauen in der ganzen Welt hinzuweisen.



Koordinierungskreis Hilfesystem für Opfer häuslicher Gewalt des AWO Bundesverbands (Meldung vom 26.10.2015)
Am 20. und 21.10.2015 trafen sich in Konstanz Vertreterinnen von AWO Frauenhäusern aus neun Bundesländern zur Arbeitssitzung des Koordinierungskreises Häusliche Gewalt des AWO Bundesverbands. Das Schwerpunktthema dieses Treffens lautete: „Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen in Frauenhäusern“ sowie „Gewalt gegen Frauen als Ursache für psychische Störungen“. Die Mitglieder dieses Arbeitskreises hatten bei ihrer letzten Sitzung im März 2015 in Berlin den Wunsch geäußert, zu diesem Thema die zwei AWO-Einrichtungen „Frauenhaus Konstanz“ und „Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft für Frauen“ in Konstanz besichtigen zu dürfen. In beiden Institutionen ist das Thema Frauen mit psychischen Beeinträchtigungen schon lange ein bekanntes Thema; die Mitarbeiterinnen sind in diesem Bereich erfahren. Vor 15 Jahren gründete die Arbeiterwohlfahrt eine sozialtherapeutische Wohngemeinschaft nur für Frauen; entstanden aus einem Arbeitskreis des ZFP, der sich mit den Auswirkungen von langjähriger Gewalt auf Frauen und den Zusammenhängen mit der Entstehung psychischer Beeinträchtigungen auseinandersetzte. In vielen Frauenhäusern ist das Thema Umgang mit psychischen Störungen noch nicht so präsent. Als kompetente Referentin konnte die Traumatherapeutin Stefanie Rösch vom Trauma-Informationszentrum Konstanz gewonnen werden, die allen Teilnehmerinnen der Arbeitstagung wichtige und basisnahe Informationen vermitteln konnten. Ein Besuch der Wohngemeinschaft sowie des Frauenhauses Konstanz rundete das Programm des ersten Tages ab. Der zweite Arbeitstag war gefüllt mit der weiteren Erarbeitung von allgemeingültigen Standards und Rahmenbedingungen für alle bundesweiten Frauenhäuser der Arbeiterwohlfahrt. Es war ein sehr gelungenes Treffen. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Konstanz und der Wohngemeinschaft freut es sehr, dass die Mitglieder dieses bundesweiten Arbeitskreises ein so großes Interesse an ihren Einrichtungen bekundeten.


Muttertagsaktion im Body-Shop Konstanz zu Gunsten des Frauenhaus Konstanz
vom 06. - 09.05.2015“

 


Eindrücke der Jubiläumsfeier am 16.07.2014





Ausstellung „Die Hälfte des Himmels 99 Frauen & Du“ anlässlich des Jubiläums des Frauenhauses
Zum 20-jährigen Jubiläum des AWO Frauenhauses Konstanz wurde am 16.07.2014 eine Ausstellung mit dem Titel „Die Hälfte des Himmels 99 Frauen & Du“ eröffnet, in der  99 Frauen über Gewalt & Selbstbewusstsein sprechen. Die Ausstellung ist im BildungsTURM Kulturzentrum in der Wessenbergstr. 43 in Konstanz noch bis zum 30. Juli zu sehen. Öffnungszeiten: Di - Fr: 10.00 -18.00 Uhr, Sa und So:  10.00 - 17.00 Uhr, Eintritt frei. Weitere Informationen zur Ausstellung unter: http://www.haelfte-des-himmels.de/deutsch/Willkommen.html


Vom 19.07.2014 „Am Schmerz wachsen“ erschienen in der Südwestpresse:
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Am-Schmerz-wachsen;art4319,2711253


 






FRAUEN- UND KINDERSCHUTZHAUS KONSTANZ
Postfach 5014
  l  78429 Konstanz
Telefon: 07531/15728  l  Fax: 07531/3618646  l  E-Mail: fh@awo-konstanz.de


Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V.
Heinrich-Weber-Platz 2  l  78224 Singen
Tel: 07731 / 95 80-0  l  Fax: 07731 / 95 80-99
E-Mail: zentrale@awo-konstanz.de  l  www.awo-konstanz.de

Unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg